Eier von glücklichen Güggeli: Güggelihoden

In 3 Wochen ist Ostern. Was kocht ihr dann? Eier? Dann seid ihr in guter Gesellschaft. Der Schweizer Eierkonsum erreicht an Ostern Spitzenwerten. Das Hühnerei ist ein kleines Wunder der Natur. Wenn ich mir eines dieser Turbohühnchen anschaue, kann ich kaum glauben, dass dieses Tier bis zu 300 Eier jährlich aus seinem zarten Körper drücken kann.

Ich möchte für mein Ostergericht die Hühner schonen. Deshalb habe ich eine kleine Vorspeise mit einer anderen Art von Eiern gekocht: Hoden von Güggeli (siehe „Huhn mit Bruder“ mit Zweinutzungshühner von Kurt Brunner). Per Zufall erhielt ich ein Päckchen Hoden in die Hand gedrückt: „koch was Schönes damit“. Ich tat.

Ich habe die Hoden in Knobli und milder Sojasauce mariniert und anschliessend gebraten. Dazu gab es ein veganes Süppchen mit Radieschenblätter und Sellerie.

Nun bin ich im Dilemma. Soll ich euch wirklich die Wahrheit berichten? Schliesslich gibt es nicht viele Güggelihoden. Genau genommen nur zwei Stück pro Güggeli. Deshalb sind sie auch eine Delikatesse. Also, ich verrate es euch trotzdem: sie schmecken himmlisch. Wenn ich es umschreiben müsste: wie feinste Chipolata aus Poulet. Kein Brüstchen dieser Welt kann mit diesem Genuss mithalten.

Das vollständige Rezept habe ich exklusiv dem Beobachter Magazin zur Verfügung gestellt. Hier gehts zum Rezept.

Weitere Bezugsquellen für Güggelihoden von Bruderhähnen:

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