Eine einfache Apfeltarte

Mute ich euch eigentlich zuviel zu? Meine Rezeptlisten klingen wie aus einem Zombie-Film. Ja, eigentlich passen sie zu Halloween. Hilfe! Ich kann euch nur versichern, dass es alles gut schmeckt… Manchmal ist etwas mächtig. Der Schweinskopf zum Beispiel hat zwar sehr gemundet, war derart deftig, dass ich mit einem Pfefferminztee vor dem Fernseher ruhen musste.

Deshalb will ich euch auch eine Pause gönnen.

Der Herbst hat uns fest im Griff und da gibt es kaum etwas Besseres, als es sich Daheim kuschlig einzupacken und eine Tasse Tee zu trinken. Und dazu passt doch einfach ein Stück Apfelkuchen, nicht? Ich glaube, ich habe jedes Jahr zu dieser Zeit ein Apfelkuchen-Rezept aufgeschalten. Das muss einfach sein.

Unsere Nachbarn haben einen herrlich grossen Apfelbaum. Die Äpfel, welche in meinen Garten plumpsen, klaue ich jedes Jahr. Ausserdem habe ich fleissig im Irchelpark Äpfel gesammelt.

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Wie an dieser Stelle schon oft geschrieben, mag ich die klassischen Schweizer Früchtewähen mit schwerem Eier-Nuss-Guss einfach nicht. Ich habe etwas Mandelmus, dass schon lange im Schrank vor sich hin fristet, als Belag verwendet. Die Äpfel habe ich dünn gehobelt. Das ergibt eine ganze neue Konsistenz und ist überhaupt nicht trocken.

Schnelle Apfeltarte

Zutaten für einen Tarte (∅ ca. 24 cm):

Mürbeteig (siehe hier)
2 EL Mandelmus
3-4 grosse Äpfel, geschält
Zucker nach Belieben (evtl. mit etwas Zimt)

Zubereitung:

  1. Den Mürbeteig zubereiten. Kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, das Gehäuse entfernen und mit der Gemüsemandoline ganz fein hobeln.
  3. Den Mürbeteig fein auswallen auf einem Tarte-Blech verteilen und mit dem Mandelmus bestreichen.
  4. Den Boden dick mit den hauchdünnen Apfelscheiben belegen. Zum Schluss mit etwas Zucker bestreuen.
  5. In der Ofenmitte 180 Grad Ober- und Unterhitze circa 40 Minuten backen.

Dazu passt: eine Tasse Earl Grey mit echter Bergamotte. In Zürich beim Schwarzenbach oder in La Cucina in der Europaallee erhätlich.

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