Kartoffelsalat mit Sommeräpfel und Sellerie

 

Im Garten meiner Grossmutter stand ein kleiner Baum mit Sommeräpfeln. Es waren kleine, eher saure Früchte, die ich immer ungewaschen direkt vom Baum gemampft habe. Diesen Samstag habe ich sie bei meinem Eierproduzenten entdeckt. Er verkauft neben Eiern immer noch das Gemüse und Früche, welches gerade in seinem Garten gedeihen. Wiedermal kenne ich leider den Sortennamen nicht. Da muss ich mich nächste Woche schlau machen.

Die Sommeräpfel haben in mir eine solche Welle von Nostalgie geweckt, dass ich diesen Fund mit euch teilen möchte. Je länger ich blogge, je mehr ich koche, desto eher höre ich auf die Zutaten. Wie kann ich diese zarte, kleine Frucht ins Szene setzen und ihr die Ehre erweisen. Ich möchte sich nicht mit unnötig vielen anderen Geschmäcker ersticken.

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Sommeräpfel aus dem Thurgau

Ich habe mich für einen Sommersalat mit den ersten Kartoffeln entschieden. Als kräftiger Partner kommt der Stangensellerie zum Zug. Etwas Zucker balanciert die Säure aus und macht den Salat rund. Es braucht so wenig für ein wirklich gutes Essen, wenn man mit so tollen Zutaten arbeiten darf.

Kartoffelsalat mit Sommeräpfel und Stangensellerie

Zutaten für 2 Personen:

500g frühe, festkochende Kartoffeln
2-3 Sommeräpfel, ungeschält
ca. 5 Stangen Sellerie inklusive Grün, möglichst frisch

für die Sauce:
Saft 1 Zitrone, etwas Abrieb
3-4 EL Olivenöl
1 EL weisser Balsamico
1/2 TL Zucker
Salz und Pfeffer

optional: Alpsbrinz nach Belieben

Zutaten:

  1. Kartoffeln in der Schale in reichlich Salzwasser kochen.
  2. Sellerie und Äpfel ganz fein schneiden. Feines Grün vom selber fein schneiden und dazugeben. Alles sofort mit Zitronensaft mischen.
  3. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit dem Dressing anrichten. 15 Minuten ziehen lassen.
  4. Wer möchte, serviert zum Salat noch feine Hobel vom Alpsbrinz.

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Dazu gabs bei mir noch diese exzellenten Käsesorten: links von Christa Egli das Girenbaderli aus Kuh-Rohmilch und rechts den Geissenkäse vom Beat Santschi aus dem Berner Oberland. Die von mir hochgeschätzte Signora Pinella hat mir letzteren direkt aus dem Justistal mitgebracht.

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