Tarte tatin – klassisch.

Die Tarte tatin ist ein Klassiker der französischen Landküche. Zwischenzeitlich kursieren so viele Varianten vom gestürzten Apfelkuchen, dass ich mich auf das Original konzentrieren wollte. Denn seien wir doch mal ehrlich: oft schmeckt der Klassiker immer noch am besten.

Dieses Rezept ist der ursprünglichen Zubereitung aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden – ohne krankhaftes Bemühen um Originalität – einfach nur mit Äpfeln, Butter, Zucker und selbstgemachtem Mürbeteig. Und mehr braucht es einfach nicht!

Tarte tatin

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde inklusive Backen

Zutaten für einen Kuchen mit ∅ von ca. 24 cm

für den Mürbeteig:
160g Mehl
75g Zucker
75g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

für den Belag:
2-3 grosse Äpfel (säuerlich: zB Boskop)
60g Butter
100g Rohrzucker

Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig Zutaten rasch zusammenführen. Teig zu einer glatten Kugel formen, jedoch möglichst wenig bearbeiten. Kühl stellen.

2. In der Zwischenzeit Äpfel schälen und in Schnitze schneiden (oder wie man mag).

3. In einer Form oder ofenfesten Pfanne Butter und Zucker lamgsam schmelzen. Immer wieder rütteln, damit sich Butter und Zucker vermengt. Geduldig warten, bis sich die Masse anfängt bräunlich zu Karamell zu färben. Dann von der Platte nehmen.

4. Äpfel darin wenden. Dicht aneinander platzieren. Die Anordnung spielt keine grosse Rolle. Teig zwischen Klarsichtfolien oder Backpapier ausrollen und auf die Früchte legen.

5. In der Ofenmitte 180 Grad Ober- und Unterhitze circa 40 Minuten backen.

6. Zum Servieren auf einen Teller stürzen.

Dazu passt: Ich würde der Tarte die Ehre eines Soloauftrittes erweisen. Das verdient sie. Keine Glace.

Mein Tipp: die Tarte schmeckt am besten warm aus dem Ofen. Man kann sie vorweg backen und kurz vom Servieren nochmals erwärmen und danach stürzen.

apfeltarte

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